REALe Optimierung des Diabetes-Managements - rund um die Uhr

Die neue Insulinpumpentherapie mit vielseitigen Funktionen und der Option zur kontinuierlichen Glukosemonitoring

MiniMed Paradigm REAL-Time

Das MiniMed Paradigm® REAL-Time System verbindet die Vorteile einer Insulinpumpe und einer kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) mit Anzeige der Glukoseverläufe. Es bietet sich Ihnen als Therapie-Verantwortlichen die Möglichkeit, das Diabetesmanagement Ihrer Patienten effizient zu optimieren. [1, 2, 3]

Das MiniMed Paradigm® REAL-Time System besteht aus der MiniMed Paradigm® Insulinpumpe 522 oder 722, einem Glukose-Sensor und dem MiniLink REAL-Time Transmitter. Bei Verwendung der optionalen kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) mit der MiniMed Paradigm-Insulinpumpe erhalten Sie und Ihre Patienten „Rund-um-die-Uhr-Einblicke“ in die Diabeteseinstellung mit aktuellen Trenddiagrammen und mit Alarmen bei Verlassen des eingestellten Zielbereichs. Bisher unentdeckte Hypoglykämien, Hyperglykämien und glykämische Schwankungen können diagnostiziert, die HbA1c-Werte reduziert [1, 2, 3] und das Risiko möglicher diabetischer Folgeerkrankungen minimiert werden. [4, 5]

Für Ihre Patienten mit Typ 1- und Typ 2-Diabetes

Das MiniMed Paradigm® REAL-Time System ist für alle insulintherapierten Patienten mit Diabetes geeignet.

Indikationen für eine Insulinpumpentherapie können sein:
  • Unbefriedigende glykämische Einstellung unter der ICT [6]
  • Häufige und schwere Hypoglykämien [8]
  • Geringer Insulinbedarf
  • Stark schwankende Stoffwechsellage
  • Diabetische Folgeerkrankungen, insbesondere Vorliegen einer schmerzhaften Neuropathie, Gastroparese [9]
  • Dawn-Phänomen [10, 11]
  • Diabetikerinnen vor und während der Schwangerschaft und Patientinnen mit Gestationsdiabetes [12]
  • Unplanbarer Tagesablauf
  • Beruflich bedingte hohe Flexibilität im Alltagsablauf
  • Pädiatrische Patienten

Klinische Vorteile unter der Insulinpumpentherapie

CSII ermöglicht eine normnähere Einstellung als ICT [13]

ict
Zeiten im nahe-normoglykämischen und im hyperglykämischen Bereich über eine durchschnittliche Sensormessdauer von 34 ± 3 Stunden (gemessen mit einem System zur kontinuierlichen Glukosemonitoring unter der CSII und der ICTmit langwirkendem Insulinanalogon): Trotz vergleichbarem HbA1c unter beiden therapeutischen Optionen lagen die Glukosewerte unter der ICTmit langwirkendem Insulinanalogon länger im hyperglykämischen Bereich. [13]

Studien zeigen klinische Vorteile zu unterschiedlichen Indikationen
  • 50 % der Patienten mit Insulinpumpentherapie erreichen einen HbA1c-Zielwert von weniger als 7%, was nur 12% der Patienten unter der ICT mit lang wirkendem Insulinanalogon schaffen. [14] Wird die in dieser Studie erreichte Senkung des mittleren HbA1c-Wertes in der CSII-Gruppe von 8,1% auf 7,2% anhand der Daten aus der DCCT beurteilt, so verringert sich das Risiko für Komplikationen an Augen, Nerven und Nieren um 40-50%. [17]
  • Unter der CSII erreichen Patienten mit Typ-1-Diabetes meistens einen besseren HbA1c-Wert auch im Vergleich zur Optimierung der ICT mit einem langwirksamen Insulinanalogon. [14, 15, 16]
  • Mit kontinuierlichem Glukosemonitoring wurde nachgewiesen, dass bei Patienten mit Insulinpumpentherapie nur 12,8% der nächtlichen Glukosewerte unter 70 mg/dl (3,9 mmol) lagen - im Vergleich zu 34,7% bei ICT-Patienten mit einem lang wirkenden Insulinanalogon. [18]
REALe Vorteile für Patienten mit Typ-1-Diabetes
  • Reduktion der HbA1c-Werte: 50 % der Patienten mit Insulinpumpentherapie erreichen einen HbA1c-Zielwert von weniger als 7 %, was nur 12 % der Patienten unter der ICT mit lang wirkendem Insulinanalogon schaffen. [14]
  • Reduktion des Risikos für diabetesbedingte Folgeerkrankungen: Bekanntlich ist die Senkung des HbA1c-Wertes mit einer Verringerung des Risikos diabetischer Folgeerkrankungen assoziiert. [4, 5]

Insulinpumpentherapie reduziert die HbA1c-Werte vs. ICT mit lang wirkendem Insulinanalogon [14]

glucose charts
REALe Vorteile für Patienten mit Typ-2-Diabetes
  • Bessere therapeutische Ergebnisse: Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes verbessern sich neben der Blutzuckereinstellung signifikant die Insulinempfindlichkeit und Faktoren des Gerinnungsstoffwechsels und der endothelialen Dysfunktion.[19, 20]
  • Verbesserung weiterer pathologischer Faktoren: Auch die bei Typ-2-Diabetes häufig erhöhten Spiegel an proinflammatorischen Zytokinen (TNF-α und IL-6) normalisieren sich unter der CSII.[20]
  • Größere Zufriedenheit und bessere Compliance: Patienten mit Typ-2-Diabetes, die auf eine Insulinpumpe eingestellt sind, weisen eine höhere Zufriedenheit mit der Behandlung auf als Patienten unter einer Spritzentherapie - dies führt zu einer besseren Compliance und zur verbesserten glykämischen Einstellung. [21, 22]
REALe Reduktion von Hypoglykämien
  • Reduktion schwerer Hypoglykämien: die meisten Studien zeigen, dass unter einer Insulinpumpentherapie deutlich weniger Fälle an schweren Hypoglykämien auftreten. [8, 23]
  • So zeigte sich in Studien eine Verringerung der Häufigkeit von schweren Hypoglykämien unter der CSII vs. Patienten unter ICT um 73,8% bei gleichzeitiger Senkung des HbA1c-Wertes von 7,6% auf 7,1%. [23]
  • Reduktion nächtlicher Hypoglykämien: Mit kontinuierlichem Glukosemonitoring wurde nachgewiesen, dass bei Patienten mit Insulinpumpentherapie nur 12,8 % der nächtlichen Glukosewerte unter 70 mg/dl (3,9 mmol) lagen – im Vergleich zu 34,7 % bei ICT-Patienten mit einem lang wirkenden Insulinanalogon.[18]

Die Insulinpumpentherapie reduziert das Risiko schwerer Hypoglykämien vs. ICT [23]

insulin pump therapy
REALe Reduktion von morgendlichen Hyperglykämien
  • Betrifft viele Patienten mit Typ-1-Diabetes: Das „Dawn-Phänomen“ tritt sehr häufig auf, so z.B. bei 89% der Patienten in einer dieses Problem speziell untersuchenden Studie. [24]
  • Normnahe Blutzuckerwerte am Morgen: Die mit einer Insulinpumpe einstellbare variable Basalrate führt zu normnahen Nüchternblutzuckerwerten. Darüber hinaus weist die Glykämie eine hohe Stabilität auf. [10, 11]
  • Mehr Sicherheit als mit einem lang wirkenden Insulinanalogon: das pharmakologische Wirkprofil eines lang wirkenden Insulinanalogons kann nicht die durch die kontrainsulinären Hormone bedingten morgendlichen Glukoseanstiege ausgleichen. Das gelingt nur mit einer variabel programmierten Basalrate. [25]
REALes Management der Gastroparese
  • Angepasst an verlangsamte Magenentleerung: Die MiniMed Paradigm® Insulinpumpen 522 oder 722 bieten im Gegensatz zu täglichen Injektionen eine Insulinabgabe entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten – in programmierbaren Basalraten und mit programmierbaren Bolusdosen bei Tag und Nacht. Ergänzend hat das kurz wirkende Insulin, das mit den Pumpen verwendet wird, eine genauer vorhersagbare Insulinwirkung [26] als alle lang wirkenden Insuline und Insulinanaloga. [27, 28]
  • Durch diese genauer voraussagbare Absorptionsrate können Patienten mit diabetischer Magenlähmung die Insulinfreigabe besser an die verlangsamte Verdauung anpassen.[29, 30]
  • Anders als unter der Spritzentherapie können Patienten mit Gastroparese bei Verwendung einer Insulinpumpe über den verlängerten Bolus den Insulinspiegel besser mit der Magenentleerung in Übereinstimmung bringen. Damit lassen sich starke Hyperglykämien während der Verdauungsphase und postprandiale Hypoglykämien vermeiden. [29, 30]
REALe Vorteile für Diabetikerinnen vor und während der Schwangerschaft
  • Besseres Diabetes-Management bei schwankenden Stoffwechsellagen: Die Insulinpumpentherapie mit kleinen bedarfsgerechten Mengen kann die hormonell bedingten Schwankungen während einer Schwangerschaft besser ausgleichen als die ICT mit lang wirkenden Insulinanaloga. Die Basalrate lässt sich einfacher an den veränderten Insulinbedarf anpassen. [31]
  • Verringerung des Risikos schwerer Komplikationen: Höhere HbA1c-Werte vor und während der Schwangerschaft können neben anderen Faktoren Ursache schwerer Komplikationen bei Mutter und Kind sein. [32]
  • Reduktion der HbA1c-Werte bei Schwangeren mit Typ-1-Diabetes: Post partum HbA1c-Werte liegen bei durchschnittlich 7,2% unter Insulinpumpentherapie vs. 9,1% unter ICT. [12]
REALe Vorteile für LADA-Patienten
“Typ 1,5”-LADA-Patienten (latenter autoimmun Diabetes bei Erwachsenen) zeigen ähnliche Charakteristika wie Typ-1-Diabetiker, werden jedoch häufig fälschlicherweise als Typ-2-Diabetiker diagnostiziert. [33]
  • Verbesserung klinischer Ergebnisse: Nachweislich profitieren Typ-1-Diabetiker von einer Insulinpumpentherapie, und ein Diabetes vom LADA-Typ ist der Charakteristik eines Typ-1-Diabetes näher als eines Typ-2-Diabetes.
  • Ein mit dieser Diagnose verbundenes intensiveres Diabetes-Management mit einer Insulinpumpe hat den Vorteil einer Reduktion der Zahl und Schwere von Hypoglykämien und der Verringerung der HbA1c-Werte im Vergleich zu Patienten unter ICT. [8, 14, 23]
  1. Bode BW, Gross TM, Thornton KR, et al. Continuous glucose monitoring used to adjust diabetes therapy improves glycosylated hemoglobin: a pilot study. Diabetes Research and Clin Practice. 1999;46:183-90.
  2. Kaufman FR, Gibson LC, Halvorson M, et al. A pilot study of the continuous glucose monitoring system: clinical decisions and glycaemic control after its use in pediatric type 1 diabetic subjects. Diabetes Care. 2001;24(12):2030.
  3. Ludvigsson J, Hanas R. Continuous subcutaneous glucose monitoring improved metabolic control in pediatric patients with type 1 diabetes: a controlled crossover study. Pediatrics. 2003;111(5 Pt 1):933-8.
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  6. Wredling R, et al. Practical Diabetes. 1997; 145: 5-8
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